Den heutigen Tag haben wir zum "lazy saturday" erklärt. Nach einer ausgiebigen Nachtruhe und einem kleinen Frühstück auf dem Zimmer wollen die Infrastruktur von Whistler mit der näheren Umgebung erkunden und eine Laufstrecke für den nächsten Tag finden.

Aus den am Vortag beschafften Informationen geht hervor, dass die Gemeinde Whistler entschieden hat, mit den Bären zu koexistieren, d.h. die Stadt offen und zugänglich zu halten, damit die Bären durchlaufen können. Bären sollen jedoch nicht durch unnatürliches Futter und Abfälle zum Bleiben verführt werden. Dieses Programm klingt durchaus sympathisch, könnte aber auch Stress für unerfahrene Touristen provozieren, zumal in dem Gebiet der Gemeinde Whistler immerhin ca. 100 Schwarzbären leben sollen. Kaum haben wir das touristische Zentrum verlassen, um im Umfeld eine Laufstrecke zu finden, kreuzt ein Bär unseren Weg, kommt uns auch noch entgegen, dreht aber kurz danach ab und setzt seinen ursprünglichen Weg fort. Gegen Giselas ausdrücklichen Protest konnte ich die Szene noch in einem Foto festhalten. Wir haben uns danach entschlossen, den Weg durch Nebenstraßen nicht fortzusetzen, sondern über belebtere Straßen zurück zu gehen. Wenige Minuten später begegnet uns schon wieder dieser Bär, nachdem er offensichtlich eine Abkürzung genommen hat. Zum Glück ignoriert er uns.