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Donnerstag, 7. Juni 2018

Languedoc-Reise 20.05.-03.06.2018 in Bildern und Berichten

Stempel einer Amphore im Museum Oppidum d'Ensérune

Der Post Rückkehr in das Languedoc berichtet über unsere Anreise aus der Provence. Standort unseres Aufenthaltes im Languedoc ist im Zeitraum 20. Mai - 03. Juni 2018 ein Ferienhaus in der Kleinstadt Pézenas im Département Hérault.
Fotoserien: Ferienhaus in Pézenas - Stadtansichten Pézenas - Markttag in Pézenas

Auf Aktivitäten während unseres Aufenthaltes verweisen nachfolgende Aufstellung von Berichten (Posts) und Fotoserien (-> "Weiterlesen").

Sonntag, 27. Mai 2018

Scenic Drive durch die Gorges de l'Hérault bei St-Guilhem-le-Désert

Gorges de l'HéraultGorges de l'HéraultPont du Diable (11. Jh.) über den Hérault

Nach unserer Wanderung auf den Pic Saint-Loup (Bericht vom 27.05.2018) fahren wir nicht auf direktem Weg zurück nach Pézenas, sondern wählen einen Umweg über St-Guilhem-le-Désert in der Schlucht des Flusses Hérault, Namensgeber des Départements Hérault. St-Guilhem-le-Désert ist als eines der Plus beaux villages de France (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert, also ein 'touristischer Hotspot', an dem Wegelagerer auf Opfer warten. Die beeindruckenden Kalksteinschluchten des Hérault kann man immerhin kostenlos besichtigen und erwandern. Beliebt sind Kanutouren auf dem Hérault, die selbstverständlich Geld kosten. Regionale Wirtschaft belebende Touristenströme durchwanderten bereits im frühen Mittelalter die Schlucht. Damals nannte man sie Pilger. - Fotoserie

Montag, 21. Mai 2018

Besichtigung Oppidum d'Ensérune und Béziers

Plakette zum Albigenser-Kreuzzug gegen Katharer an der Kirche de la Madeleine Stempel einer Amphore im Museum Oppidum d'Ensérune Auf unserer Besichtigungstour mischen wir Bekanntes, Béziers, mit Unbekanntem, dem ehemaligen Oppidum d'Ensérune, das als einer der bedeutendsten keltischen Siedlungsplätze im südlichen Frankreich gilt. Ca. 35 km westlich unseres Standortes in Pézenas starten wir mit dem Besuch des Oppidums d'Ensérune, ein sehenswerter archäologischer Ausgrabungsplatz mit Museum, an dem wir trotz (oder wegen?) des Feiertages nur 3 weitere Besucher treffen. Das geringe allgemeine Interesse wundert uns schon lange nicht mehr. Archäologische Ausgrabungsplätze und moderne Kunst garantieren intime Atmosphäre.

Sonntag, 20. Mai 2018

Rückkehr in das Languedoc

Porte de la Gardette, Aigues-Mortes Auf der Rundreise durch Frankreich und Spanien wechseln wir nach einwöchigem Aufenthalt in der Provence (Provence-Reise 13.-19. Mai 2018 in Bildern) in das Languedoc, das wir zuletzt vor 44 Jahren besucht haben und mit vielen positiven Erinnerungen verbinden. Im Zeitraum von 44 Jahren ist die Zeit nicht stehen geblieben und wir sind gespannt, wie weit aktuelle Eindrücke mit unseren Erinnerungen übereinstimmen. Für die Reise nach Westen wählen wir eine Route über die Camargue, eine Schwemmlandebene im Rhonedelta. Flamingos staken auf der Suche nach Futter durch ausgedehnte Flachwassergebiete. Das Bild ist uns ebenso vertraut wie der Anblick der mittelalterliche Hafenstadt Aigues-Mortes. Negativ überrascht werden wir von Touristenströmen in der Stadt und in deren Umgebung. Einen Parkplatz finden wir erst ca, 1,5 km außerhalb des Ortes. Vor den Stadttoren zieht ein großer Bauernmarkt viele Menschen an und verengt verbleibende Räume zusätzlich. Gegen Mittag verstopfen Autos mittlerweile sämtliche Ausfallstraßen.
Derartige Bedingungen schrecken uns ab. Darum beziehen wir ein Ferienhaus am Rand der beschaulichen Kleinstadt Pézenas. Nach Ankunft in Pézenas vermittelt ein Kurzrundgang in der historischen Altstadt positive erste Eindrücke. Kunsthandwerkliche Betriebe und Galerien verbreiten sympathischen Charme. Sie ziehen selbstverständlich Touristen an und leben von Touristen, aber angebotene Produkte sind kein Ramsch und der Auftrieb bleibt erträglich. Für eine ausführlichere Erkundung des Ortes nehmen wir uns bald mehr Zeit. Wir wollen nicht durch die Landschaft huschen und bleiben darum für 2 Wochen in der Region. - Fotoserie: Aigues-Mortes