Samstag, 23. September 2017

Spätsommer in Südfrankreich (9.-24. September 2017) im Überblick (Finale Version 23.09.2017)

Ockerbruch bei Rustrel Ehe Herbst und Winter dominieren, möchten wir den Spätsommer in der Provence auskosten. Unser Standort liegt im Naturpark Luberon bei Roussillon, eine zum Arrondissement Apt gehörende Gemeinde im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Obwohl unser letzter Aufenthalt in dieser Region 33 Jahre zurückliegt, motivieren viele gute Erinnerungen zu diesem Besuch. Vor der Reise wissen wir nicht, ob sich diese Erinnerungen bestätigen und welche Veränderungen wir erleben werden. Unsere Erfahrungen fallen überaus positiv aus, so dass wir im nächsten Jahr zurückkehren werden.
Die Reise zur Provence nutzen wir für einen Kurzaufenthalt in Cluny, um mit dem Besuch der Abtei Cluny unsere Burgundreise des vorigen Jahres abzurunden. (Posts: Burgundreise 11.-16.10.2016 im Überblick - 10.09.2017: Abtei Cluny - Erster europäischer Großkonzern im Mittelalter dank windiger Finanzgeschäfte - Honi soit qui mal y pense).
Die nachfolgende Aufstellung verweist auf Aktivitäten und/oder auf Fotogalerien dieser Reise.

Freitag, 22. September 2017

Sehenswerte historische Ortschaften und Bauwerke der Provence im Département Vaucluse (Update 22.09.2017)

Kunstobjekt am Château de Sade in Lacoste

Während eines zweiwöchigen Aufenthaltes in der Provence treffen wir im Département Vaucluse auf zahlreiche alte Dörfer und Gemeinden mit sehenswertem historischen Dorfkern und nicht weniger sehenswerten historischen Bauwerken wie Kirchen, Klöster, Burgen, Schlösser, Brücken etc. sowie Kunstwerken im öffentlichen Raum. Der aktuelle Post listet eine Fotosammlung dieser Orte und Objekte in alphabetischer Reihenfolge.

Montag, 18. September 2017

Kulturausflug nach Arles, Provence

Kathedrale Saint-Trophime und Kulturzentrum am Place de la République, Kalksteinkette der Alpillen, Provence Amphitheater, Turm Collège Saint Charles

Freunde aus der Heimat verbringen ebenfalls einige Ferientage in der Provence. Gemeinsam besuchen wir die alte Stadt Arles am Rand des Rhonedeltas, die dank Kontrolle des Handelsverkehrs auf der Rhone auf eine 2.500-jährige, nacheinander und überschneident von Kelten, Ligurern, Griechen, Römern, Franken, Burgundern dominierte Stadtgeschichte zurückblickt. Bereits im 3. Jahrhundert war Arles Bischofssitz, der ab dem Jahr 400 zum Sitz eines Erzbischofs aufgewertet wurde. Unsere 33 Jahre alten Erinnerungen an das mittelalterliche Zentrum und seine zahlreichen antiken Bauwerke fallen deutlich positiver aus als Eindrücke unseres aktuellen Besuchs. Im Vergleich zu Avignon (Bericht unseres Besuchs vom 17.09.2017) wirkt Arles vernachlässigt und ungepflegter. Während städtisches Engagement für Rekonstruktionen historischer Monumente nicht überzeugt, beeindrucken forsche Eintrittspreise für deren Besuch. An diesem Spiel möchten wir nicht teilnehmen. Das beeindruckende Portal der Kirche Saint-Trophime motiviert zum kostenpflichtigen Besuch (5,50 € pP) von erhaltenen und rekonstruierten Resten eines ehemals angrenzenden Klosters, die den Preis rechtfertigen.
Ein kurzer Abstecher auf der Rückfahrt führt durch den völlig 'overcrowded' Ort Les-Baux-de-Provence zu einem ebenso ruhigen wie attraktiven Aussichtspunkt in den Alpillen.
Fotogalerien: Besichtigung Arles - Kathedrale Saint-Trophime - Alpilles bei Les-Baux.de-Provence

Sonntag, 17. September 2017

Kulturausflug nach Avignon, Provence

Pont Saint-Bénézet an der Petit Rhône, Kathedrale Notre-Dame, Avignon Am europäischen Tag des Denkmals (European Heritage Days) unternehmen wir einen Kulturausflug nach Avignon und besichtigen in der Stadt mehrere Museen kostenfrei. Da wir in Roussillon früh aufbrechen, sind wir bereits um kurz nach 9:00 Uhr vor Ort und entkommen Besucherandrang ohne Wartezeiten oder Gedränge. - Fotogalerien der Exkursion:

Mittwoch, 13. September 2017

Ausflug über den Mont Ventoux nach Vaison-la-Romaine

Mont Ventoux (1.912 m) über dem Vaucluse-Hochplateau Antikes Viertel Villasse in Vaison-la-Romanie Trotz ihres Reichtums an historischer Architektur ist Vaison-la-Romain deutlich weniger bekannt als die Städte Avignon, Arles oder Nîmes, deshalb auch weniger touristisch geprägt und trotzdem sehenswert. Unsere Route nach Vaison-la-Romain legen wir über den Mont Ventoux, 1.912 m. Um den von Kelten als heilig verehrten Mont Ventoux ranken sich zahlreiche Legenden. Neuzeitlich schreibt die Tour de France regelmäßig Berglegenden fort.(1) Francesco Petrarca gilt dank seiner Beschreibung einer Wanderung auf den Mont Ventoux als Vorläufer des Alpinismus.(2) Für uns ist der Mont Ventoux bereits diesen Ausflug wert. Vaison-la-Romain erleben wir als Steigerung.

Sonntag, 10. September 2017

Abtei Cluny - Erster europäischer Großkonzern im Mittelalter dank windiger Finanzgeschäfte - Honi soit qui mal y pense

Modell Abbaye de Cluny (im hellen Ton der erhaltene Rest)

Nach unserer Burgundreise des vergangenen Jahres (Burgundreise 11.-16.10.2016) finden wir bei Recherchen zahlreiche Medienberichte anlässlich des 1100-jährigen Jubiläums der Abtei Cluny im Jahr 2010.(1) Auf dem Höhepunkt europäischer Romanik entwickelte sich das Kloster im 11./12. Jahrhundert zum ersten europäischen Großkonzern. In seiner Blütezeit kontrollierte die Abtei ca. 1.200 Klöster mit ca. 20.000 Mönchen in ganz Europa. Allein in Cluny lebten bis zu 400 Mönche. Um das Kloster entstand eine ummauerte Stadt mit mehreren bis heute erhaltenen Wehrtürmen. Äbte von Cluny waren Ratgeber von Kaisern, Königen, Fürsten und Päpsten. Aufgrund des Investiturstreits suchte Papst Gelasius II Zuflucht in Cluny, wo er 1019 verstarb.
Das Versäumnis, den Besuch der Abtei im Vorjahr ausgelassen zu haben, heilen wir auf der aktuellen Reise (Spätsommer in Südfrankreich 9.-24.09.2017). Nach Übernachtung im angenehmen Chambre d'hôtes L'Armarius in der mittelalterlichen Altstadt von Cluny (Département Saône-et-Loire in der Region Bourgogne-Franche-Comté) besichtigen wir Cluny(2) und die Reste der ehemaligen Abtei Cluny(3), ehe wir die Reise nach Roussillon im Naturpark Luberon (Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur) fortsetzen. Was wir in Cluny sehen und lernen, ist diesen Zwischenstopp wert!(4) - Fotogalerien: Abbaye de Cluny - Cluny - Chambre d'hôtes L'Armarius

Freitag, 8. September 2017

Sommerreise 2017 im Alpenraum (Finale Version 8.09.2017)

Reiseroute Alpenraum Sommer 2016Eckdaten unserer Sommerreise 2017 unterscheiden sich nur in Nuancen von der Sommerreise 2016.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Führung und Verkostung in der Cantina Tramin

Kellerei Tramin Der Besuch der Cantina Tramin steht bereits seit mehreren Jahren auf unserer südtiroler Programmliste. Ein Besuch der Winzergenossenschaft lohnt sich nicht nur wegen des phänomenalen Neubaus (auf die Architektur geht dieser Post weiter unten ein), sondern auch wegen der außerordentlichen Qualität ihrer Weine.
Heute setzen wir unsere Absicht endlich um und nehmen an einer Führung mit Verkostung teil, die ohne Voranmeldung jeweils dienstags und donnerstags um 10:00 Uhr für 9 E pP angeboten wird. Um die Verkostung genießen zu können, nutzen wir öffentliche Busverbindungen für die Fahrt von Seis nach Tramin. - Fotogalerie


Sonntag, 18. Juni 2017

Schottland-Reise 28.05.-15.06.2017 (Finale Version 20.06.2017)

Route der Schottlandreise 2017
Unsere 18-tägige Schottlandreise beginnt und endet in Edinburgh (Flug von/nach Köln). Auf 5 Reise-Stationen mischen wir neue mit bewährten Zielen:




Montag, 5. Juni 2017

Tagestour zur Heiligen Stätte der Insel Iona

Iona Nunnery Standing Stone beim Loch Poit na h-l, Ross of Mull Iona Abbey

Von Tobermory im Nordosten der Insel Mull unternehmen wir einen Ausflug in den geologisch(1), naturkundlich und kulturhistorisch spannenden Südwesten Mulls. Auf der ca. 90 km langen Fahrt (2 Std. Fahrzeit überwiegend auf Single Track Roads) durchqueren wir beeindruckende wilde Landschaften wie Glen More und Ross of Mull, in denen zahlreiche megalithische und bronzezeitliche Chambered Cairns, Standing Stones und Steinkreise erhalten, aber nicht leicht zu finden sind.(2) Von Fionnphort besteht eine Fährlinie zur vorgelagerten Insel Iona (GBP 3,30 pP), die historisch als geistliches Zentrum Schottlands und über Jahrhunderte als 'Heilige Insel' gilt. Die Verehrung Columbans machte Iona zu einem bedeutenden Wallfahrtszentrum. Über Jahrhunderte ließen sich schottische, irische, norwegische Könige und Fürsten an der Seite Columbans auf Iona bestatteten. Grablegen sind nicht erhalten, jedoch die ehemalige Totenkapelle und die 'Straße der Toten' zwischen Kloster und Kapelle.
In der Gegenwart ist Iona ein Besuchermagnet schottischer Tourismusindustrie ungeachtet der Tatsache, dass der zu besichtigende Komplex Iona Abbey eine Rekonstruktion des 20. Jahrhunderts eines Benediktinerklosters aus dem 12./13. Jahrhundert ist. Die Architektur von Iona Abbey hat zwar nichts mit Columbans Kloster zu tun, sie ist aber so geschickt mit schottischer Früh-Historie, Mythen und Legenden um Columban von Iona, Magie und Spiritualität des Ortes verwoben, dass unbedarfte Besucher über historische Sachverhalte und Zusammenhänge eher getäuscht als aufgeklärt werden.(3) Während der Besuch der Iona Abbey kostenpflichtig ist (GBP 7,50 bzw. 6,00 für Senioren inkl. Audioguide in deutscher Sprache), können Ruinen eines ebenfalls im 12./13. Jahrhundert errichteten Nonnenklosters kostenlos besichtigt werden.(4) - Fotogalerien: Besuch Heiliger Stätten der Insel Iona - Ross of Mull - Standing Stones auf Mull (5)