Sonntag, 15. Juli 2018

Sommerreise 29.06. - 01.09.2018 in den Alpenraum (Update 15.07.2018)

Reiseroute Alpenraum Sommer 2016 Seit mehr als 30 Jahren zieht es uns im Sommer in den Alpenraum und bevorzugt nach Südtirol. Unserer Sommerreise 2018 ist nach dem Muster der Vorjahre geplant: Sommerreise 2017, Sommerreise 2016.
Über Aktivitäten berichten wir in unter "Weiterlesen", allerdings nur sparsam, da wir uns überwiegend in Regionen bewegen, über die wir in Vorjahren bereits berichtet haben.


Dienstag, 10. Juli 2018

Kellerführung und Verkostung im Weingut Alois Lageder, Margreid (Update 15.07.2018)

Ansitz Casòn Hirschprunn Ansitz Löwengang Tor zum Ansitz Casòn Hirschprunn

Nach dem überaus interessanten Besuch des Weingutes Elena Walch (Post vom 5. Juli 2018) sind wir gespannt auf das Weingut Alois Lageder, bei dem wir zu einer Kellerführung mit Verkostung angemeldet sind (Führungen, 12 € pP). Alois IV übernahm 1974 das 1823 gegründete Familienweingut in 5. Generation(1). Die Qualität des Südtiroler Weins befand sich damals auf ihrem Tiefpunkt. Der Markt wurde mit billigen Massenprodukten überschwemmt, vor allem Vernatsch für den Eigenbedarf, den außerhalb Südtirols niemand trinken wollte. Alois Lageder hat andere Vorstellungen vom Wein und orientiert sich am Weinbau in Burgund und im Bordeaux. Er verabschiedete sich von Fassware und Literweinen, reduzierte Erträge, stellte auf für Südtirol untypische Reberziehungen um und baute Traubensorten wie Chardonnay, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot, Sauvignon Blanc an. In Südtirol erklärte man Alois Lageder für verrückt. Allmählich einsetzender Erfolg gab ihm Recht und machte Alois Lageder zum Pionier des Südtiroler Qualitätsweinbaus. Der Austausch mit Rainer Zierock, in Südtirol wirkender Önologe und Weinphilosoph aus Württemberg, inspirierte Alois Lageder zur biologisch-dynamischen Wirtschaft nach anthroposophischen Prinzipien (Biodynamie), die sich in ganzheitlicher Betrachtung der Versöhnung von Natur und Kultur verschreibt.(2) In der Gegenwart gilt das Weingut Alois Lageder als Ikone des Südtiroler Weins und Alois Lageder darüber hinaus als bedeutender Förderer zeitgenössischer Kunst.(3)
- Fotoserien: Weingut Alois Lageder - Rundgang in Margreid

Donnerstag, 5. Juli 2018

Führung und Verkostung im Weingut Vigna Kastelaz (Elena Walch) in Tramin

Weingut Walch, Tramin Nach der Führung in der Cantina Tramin im Vorjahr (Post vom 6.07.2017) kehren wir nach Tramin an der Südtiroler Weinstraße zurück, um an einer Betriebsbesichtigung mit Verkostung im Weingut Vigna Kastelaz teilzunehmen. Das Weingut vermarktet sich mit dem Namen der Quereinsteigerin Elena Walch, die als Architektin in das Weingut einheiratete, das Potenzial des Betriebes erkannte, eine Vision des Qualitätsweinbaus entwickelte, das Traditionsweingut umkrempelte, auf einem Teil der Flächen alten Rebbestand gegen Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah, Chardonnay, Sauvignon Blanc austauschte und in der Gegenwart als "Star-Winzerin" gilt. Werner Walch, Elenas Ehepartner und Erbe des Traditionsweingutes, ließ Elena freie Hand und betreibt im Hintergrund Weinbau im Sinne der Familientradition unter dem Namen Wilhelm Walch. Beide Unternehmenszweige nutzen Betriebseinrichtungen gemeinsam. - Fotoserie

Sonntag, 24. Juni 2018

Frühjahrsreise 2018 in den Süden, 12. Mai - 22. Juni 2018

Nach der Reise in den Norden entlang der Ostseeküste (Frühjahrsreise 2018 an die Ostsee, 8. April - 6. Mai 2018) führt die 6-wöchige aktuelle Reise in den Süden. Mit einer Zwischenetappe in Burgund kehren wir zurück in die Provence, die wir im letzten Herbst neu für uns entdeckt haben: Spätsommer in Südfrankreich (9.-24. September 2017) im Überblick. Nach einwöchigem Aufenthalt in der Provence setzen wir die Reise nach Westen fort. Vom Standort Pézenas in der Languedoc möchten wir über 2 Wochen alte Erinnerungen aus den Jahren 1973/4 auffrischen und neue Eindrücke hinzugewinnen. Anschließend unternehmen wir eine Parador-Rundreise in Spanien von Katalonien über Aragon nach Asturien und Kantabrien an der Atlantikküste. Die Rückreise führt uns mit Kurzetappen von je 2-3 Tagen entlang der Atlantikküste von Spanien nach Frankreich mit Standorten in Neu-Aquitanien, in der Bretagne und in der Normandie. (Unter "Weiterlesen" sind Übersichten der Etappen, Routen und Aktivitäten aufgeführt.)

Schnupperreise an die französische Atlantikküste, 16. - 22. Juni 2018, in Bildern (finale Version 24.06.2018)

Besucherin blickt zu Tour de la Lanterne, Rathausturm, Tour de la Chaine, Tour d'Horloge, Tour St Nicolas

Die Rückreise unserer Frühjahrsreise in den Süden führt von der Atlantikküste in Spanien entlang der Atlantikküste Frankreichs nach Norden mit Standorten in Neu-Aquitanien, in der Bretagne und in der Normandie. Mit Kurzaufenthalten in La Rochelle, Concarneau und in der Umgebung von Rouen möchten wir uns einen Eindruck verschaffen, ob diese Regionen als Kandidaten für längere Aufenthalte in Frage kommen. Von Saint-Martin-de-Boscherville bei Rouen in der Normandie reisen wir zurück nach Köln.

Montag, 18. Juni 2018

Parador-Rundreise Katalonien, Aragon, Asturien, Kantabrien, 3. Juni - 16. Juni 2018, in Bildern und Berichten (finale Version 25.06.2018)

Castell de Cordona

Von der Provence und dem Languedoc in Südfrankreich (Posts: Reiseübersichten Provence und Languedoc) setzen wir unsere Frühjahrsreise in den Süden mit einer Parador-Rundreise über 5 Standorte in Spanien fort. Die nachfolgende Aufstellung zeigt eine Übersicht unserer Aktivitäten an den Standorten. Während wir uns in Spanien mit unbeständigem, regnerischem Wetter und kühlen Temperaturen arrangieren müssen, erlebt West-Europa einen vorgezogenen Sommer.

Freitag, 8. Juni 2018

Reise von Sos del Rey Católico, Aragon, nach Cangas de Onís, Asturien

Parador Cangas de Onis im ehemaligen Kloster San Pedro de VillanuevaHafen Castro Urdiales Von Sos del Rey Católico in Aragon reisen wir über Pamplona, Hauptstadt der Provinz Navarra, sowie über das Baskenland und Kantabrien nach Asturien. Pamplona bietet sich als Zwischenstopp für Besichtigungen an. Das Navigationssystem des Autos hat keinen Plan. In Pamplona leitet es uns im Kreis durch die verkehrstechnisch chaotisch organisierte Innenstadt (schlimmer als Köln!) und treibt uns an den Rand des Wahnsinns. Wir geben Pamplona auf, finden mit Mühe einen Ausweg aus der Falle und verlegen den Zwischenstopp nach Castro Urdiales in Kantabrien. Eine gute Entscheidung, stellen wir vor Ort in der historische Altsstadt am Hafen fest. Sonnenschein begleitet unseren Rundgang.
Auf der Weiterfahrt setzt Regen ein. Bei der Ankunft in Cangas de Onís regnet es in Strömen. Die Picos de Europa, die unsere Reise nach Asturien motivieren, sind weit und breit nicht zu sehen. Offensichtlich sind wir zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort. Doch das Blatt wendet sich am nächsten Tag.
Fotoserien: Castro Urdiales - Parador Cangas de OnísZimmer im Parador Cangas de OnísDinner im Parador Cangas de Onís

Donnerstag, 7. Juni 2018

Languedoc-Reise 20.05.-03.06.2018 in Bildern und Berichten (finale Version 07.06.2018)

Stempel einer Amphore im Museum Oppidum d'Ensérune

Der Post Rückkehr in das Languedoc berichtet über unsere Anreise aus der Provence. Standort unseres Aufenthaltes im Languedoc ist im Zeitraum 20. Mai - 03. Juni 2018 ein Ferienhaus in der Kleinstadt Pézenas im Département Hérault.
Fotoserien: Ferienhaus in Pézenas - Stadtansichten Pézenas - Markttag in Pézenas

Auf Aktivitäten während unseres Aufenthaltes verweisen nachfolgende Aufstellung von Berichten (Posts) und Fotoserien (-> "Weiterlesen").

Sonntag, 27. Mai 2018

Scenic Drive durch die Gorges de l'Hérault bei St-Guilhem-le-Désert

Gorges de l'HéraultGorges de l'HéraultPont du Diable (11. Jh.) über den Hérault

Nach unserer Wanderung auf den Pic Saint-Loup (Bericht vom 27.05.2018) fahren wir nicht auf direktem Weg zurück nach Pézenas, sondern wählen einen Umweg über St-Guilhem-le-Désert in der Schlucht des Flusses Hérault, Namensgeber des Départements Hérault. St-Guilhem-le-Désert ist als eines der Plus beaux villages de France (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert, also ein 'touristischer Hotspot', an dem Wegelagerer auf Opfer warten. Die beeindruckenden Kalksteinschluchten des Hérault kann man immerhin kostenlos besichtigen und erwandern. Beliebt sind Kanutouren auf dem Hérault, die selbstverständlich Geld kosten. Regionale Wirtschaft belebende Touristenströme durchwanderten bereits im frühen Mittelalter die Schlucht. Damals nannte man sie Pilger. - Fotoserie

Montag, 21. Mai 2018

Besichtigung Oppidum d'Ensérune und Béziers

Plakette zum Albigenser-Kreuzzug gegen Katharer an der Kirche de la Madeleine Stempel einer Amphore im Museum Oppidum d'Ensérune Auf unserer Besichtigungstour mischen wir Bekanntes, Béziers, mit Unbekanntem, dem ehemaligen Oppidum d'Ensérune, das als einer der bedeutendsten keltischen Siedlungsplätze im südlichen Frankreich gilt. Ca. 35 km westlich unseres Standortes in Pézenas starten wir mit dem Besuch des Oppidums d'Ensérune, ein sehenswerter archäologischer Ausgrabungsplatz mit Museum, an dem wir trotz (oder wegen?) des Feiertages nur 3 weitere Besucher treffen. Das geringe allgemeine Interesse wundert uns schon lange nicht mehr. Archäologische Ausgrabungsplätze und moderne Kunst garantieren intime Atmosphäre.