Montag, 17. November 2014

Australienreise 22.11.2014 - 17.02.2015

Unser Reisetagebuch der Australienreise 22.11.2014 - 17.02.2015 ist im Blog Südostpassage durch die Terra Australis zu finden. Voraussichtlich ab dem 24.11.2014 werden wir regelmäßig Berichte unserer Reise durch 4 australische Regionen posten, wenn Internet-Verbindungen zur Verfügung stehen, was jedoch nicht an allen Standorten der Fall ist. Der Blog informiert außerdem über Zielgebiete und Reiserouten, er umfasst Rückschauen auf vorausgegangene Australienreisen und enthält Anmerkungen allgemeiner Art zu Land und Leute.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ausflug nach Ingelheim und in den Rheingau

Fotograf an der Kaiserpfalz
Angeregt von unserer letzten Kurzreise in den Rheingau unternehmen wir nur 10 Tage später mit Freunden einen Tagesausflug, dessen Programm uns u.a. in den Rheingau führt. Das Programm starten wir an der Kaiserpfalz Ingelheim. 1200 Jahre nach Karl dem Großen sind zum Karlsjahr 2014 gleich 3 Ausstellungen zu sehen: 'Personenkult', 'Prachtort', 'Pfalzansichten'. Ausstellungsorte und Exponate sind überschaubar. An einem Wochentag besuchen wir die Ausstellungen exklusiv. Äußerst engagierte Mitarbeiterinnen informieren uns ausgiebig und geben uns Tipps für die Besichtigung der Kaiserpfalz. Diashow: Ausflug nach Ingelheim

Blick von Schloss Vollrads nach Geisenheim
Kölner Reisegruppe Im Kapitelsaal Kloster Eberbach
Bei Östrich-Winkel wechseln wir mittels Rheinfähre die Rheinseite. Inwischen ist es auch Zeit für eine Einkehr im Gutsrestaurant Schloss Johannisberg. Die Vinothek lassen wir selbstverständlich ebensowenig aus wie die Basilika St. Johannes der Täufer. Schloss Vollrads ist natürlich einen Stopp wert. Bei schönem Wetter ist der Schlosshof an Wochenenden abschreckend überlaufen. Uns empfängt erfreuliche Ruhe. Der Nachmittag ist für eine ausgiebige Besichtung des Klosters Eberbach und einen Besuch der Vinothek reserviert. Vor der Heimreise speisen wir vorzüglich im Restaurant des Gutsschanks Baiken. Am frühen Abend ist es noch mild genug, um auf der Terrasse zu sitzen. Diashow: Ausflug in den Rheingau


Freitag, 3. Oktober 2014

Kloster Eberbach im Rheingau

Kreuzgarten und Basilika Kloster Eberbach
Ein Konzert des Hilliard Ensembles mit Jan Garbarek im Kloster Eberbach motiviert uns zu einer Kurzreise in den Rheingau. Bei spätsommerlichem Herbstwetter reisen wir über das Kloster Lorsch zum Kloster Eberbach und besichtigen damit gleich zwei deutsche UNESCO-Weltkulturerbestätten. An den beiden Folgetagen wandern wir tagsüber im Rheingau, speisen abends in der Klosterschänke und übernachten im Gästehaus des Klosters. In der Gegenwart nutzt das Hessische Staatsweingut Weinberge und Teile der Klosteranlage des ehemaligen Zisterzensierklosters. Nach einer ausführlichen Klosterbesichtigung besuchen wir selbstverständlich auch die Vinothek, um dort einzukaufen. Diashow der Fotoserie
Post: Besichtigung Kloster Lorsch an der Hessischen Bergstraße 
Post: Rheingauwanderung vom Kloster Eberbach nach Westen
Post: Rheingauwanderung vom Kloster Eberbach nach Osten
Post: The Hillard Ensemble & Jan Garbarek in der Basilika Kloster Eberbach

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Besichtigung Kloster Lorsch an der Hessischen Bergstraße

Karolingische Torhalle, 9. Jh., Kloster Lorsch
Auf dem Weg zum Kloster Eberbach im Rheingau besuchen wir mit einem Abstecher das seit 1991 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistete Kloster Lorsch. Das 764 gegründete Bendiktinerkloster bildete bis zum späten Mittelalter ein mitteleuropäisches Macht,- Kultur- und Geisteszentrum, dessen Besitz nach Norden bis in die Niederlande und nach Süden bis Chur in Graubünden reichte. Von der Architektur des ehemaligen Klosterkompexes sind heute nur noch eine karolingische Torhalle, der Chor der ehemaligen Klosterkirche, Reste der Klostermauer und mit den Fundamenten des Klosters Altenmünster die ältesten Relikte der Klosteranlage erhalten. Da das sumpfige und unfruchtbare Gelände in späteren Jahrhunderten weder überbaut noch landwirtschaftlich genutzt wurde, zeichnen sich die Umrisse der Anlage deutlich in der Landschaft ab. Diashow der Fotoserie





Freitag, 12. September 2014

Südtirol 2014 - 9 Wochen Bergprogramm, Luxus pur!

Motiv im Pfossental am Vorderkaserhof
Unser aktuelles Alpenprogramm ist auf 9 Wochen ausgelegt, die sich über mehrere Standorte verteilen. 2 Wochen reisen wir in die Westalpen (Wallis, Schweiz), so dass der Südtirol-Anteil 7 Wochen beträgt. Wenn der Schweizer Volksentscheid über eine Zuwanderungsbegrenzung (gemeint sind Deutsche) früher entschieden worden wäre, hätten wir trotz der atemberaubenden Berglandschaft auf den Ausflug in die Schweiz verzichtet. Die nächste Saison werden wir vollständig auf Südtirol fokussieren. Hier fühlen wir uns willkommen. (2 Reservierungen sind bereits für den Sommer 2015 fixiert.) Unser Programm 2014 umfasst 5 Standorte mit Selbstversorgung:
Über unsere Aktivitäten informiert die nachfolgende Aufstellung in absteigender Chronologie. Während der Reise ergänzen wir die Übersicht fortlaufend. Links verweisen auf Berichte in Posts oder auf Diashows in Webalben.

Montag, 11. August 2014

Zermatt, Bergdorf oder Goldmine?

Blick von Täsch in Richtung Zermatt
Wir sind in Zermatt eingetroffen und beziehen für eine Woche Quartier im Chalet Aeschhorn. Unser erster Eindruck: Die Stadt brummt. Auf der Bahnhofstraße, Flanier- und Shoppingmeile, drängt sich ein dichter Besucherstrom. Elektrokarren und Pferdedroschken bahnen mühsam ihren Weg. Für zusätzlichen Rummel sorgt ein Folklore Festival, eine Mischung zwischen Karneval und Schützenfest, das parallel zum Swiss Food Festival stattfindet. Letzteres konzentriert sich nicht allein auf 21 Gourmet-Restaurants des Dorfes, die im Restaurantführer Gault Millau mit 13-16 Punkten bewertet sind, es zelebriert auch zahlreiche 'Kulinarik-Chalets' auf der Bahnhofstrasse. Gedränge und Atmosphäre erinneren an Kölner Weihnachtsmärkte mit dem Unterschied, dass wir uns laut Kalender im Sommer befinden. Richtiger Sommer zeigt sich jedoch in dieser Saison nur tage- oder sogar nur stundenweise. Das Wetter mag zur Überfüllung des Ortes beitragen. Der Aufenthalt in den Bergen ist nämlich überwiegend unattraktiv.
Am Sonntag gerät das Wetter jedoch vorübergehend brauchbar.(1) Am Montag legt das 'wanderglueck' eine regenbedingte Pause ein. Wir unternehmen einen Rundgang durch den Ort, besuchen das Matterhorn Museum, bearbeiten Fotos, posten Erlebnisse der letzten Tage und planen unsere nächsten Aktivitäten. Diashow der Fotoserie

Samstag, 21. Juni 2014

Der Tag des Weins auf der Wanderreise in die Sächsische Schweiz

Weingut Schloss Proschwitz in Kleinzadel
'Schmuddelwetterprogramm' bestimmt heute unsere Wanderreise in die Sächsische Schweiz(1), also Besichtungsprogramme. Wir beginnen mit einem Besuch des Weingutes Schloss Proschwitz(2) und setzen auf dem Rückweg an die Oberlebe unser Programm mit einem Besuch des Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden(3) fort. Falls sich Fragen einstellen sollten von der Art "Was ist denn in die beiden gefahren, werden sie im Alter reaktionär oder kündigt sich eine Demenz an?", können wir entwarnen. Das Museum bürstet militärtechnische Leistungsschauen und Verherrlichung von Militaria gegen den Strich und  präsentiert in eindrucksvoller Umgebung eine beeindruckende Kulturgeschichte politischer Gewalt. Bei aller Distanz gegenüber plakativen Prädikaten ist der Begriff eines 'Anti-Kriegs-Museum' für diese Einrichtung angemessen. Diashow der Fotoserie


Sonntag, 15. Juni 2014

Vier auf einen Streich: Bauhaus Dessau, Lutherstadt Wittenberg, Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Biosphärenreservat Mittelelbe

Landhotel Elbterrasse Wörlitzer Winkel
Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Bauhaus Dessau und Lutherstadt Wittenberg bilden die weltweit dichteste Ansiedlung von UNESCO-Welterbestätten. Wir unterbrechen unsere Reise zum Nationalpark Sächsische Schweiz für einen kompakten Aufenthalt an der Mittelelbe in Sachsen-Anhalt, um gemeinsam mit Freunden aus der Heimat die drei benachbarten UNESCO-Welterbestätten zu besuchen. Als Quartier wählen wir das im Biosphärenreservat Mittelelbe liegende Landhotel Elbterrasse Wörlitzer Winkel, von dem wir in wenigen Minuten Fahrzeit vier attraktive Ziele dieses Kulturraumes erreichen. Die Küche des Hotels und die schwächelnde Internetverbindung zeigen noch Entwicklungspotenzial, aber per Saldo erweist sich das am Südufer der gemächlich dahinfließenden Elbe liegende Hotel als eine gute Wahl. Unmittelbar beim Hotel stellt eine Gierseilfähre die Verbindung zum nördlichen Elbufer bei Coswig (Anhalt) her. Eine Chronik der Hochwasser in Sachsen bezeugt, dass die Elbe zeitweilig zu einer Bestie werden kann.
Diashow der Fotoserie vom Landhotel Elbterrasse Wörlitzer Winkel

Sonntag, 11. Mai 2014

Reise nach Quedlinburg am Nordrand des Harz

Marktplatz Quedlinburg
Die ehemalige Königspfalz (10. bis 12. Jahrhundert) Quedlinburg am nördlichen Rand des Harzes bewahrt ein reiches kulturelles Erbe(1). Quedlinburg steht als Flächendenkmal mit 1.300 Fachwerkhäusern aus 6 Jahrhunderten seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Den überfälligen Besuch der Stadt realisieren wir endlich im Mai diesen Jahres und erkunden dabei natürlich auch Wanderoptionen in der Umgebung(2). Unterkünfte im Bereich der Altstadt gefallen uns nicht, weshalb wir uns für ein ca. 10 km entferntes Quartier entscheiden. Reiseziel und Unterkunft erweisen sich als eine glückliche Wahl, die auf Wiederholung drängt. Für das nächste Jahr haben wir erneut reserviert. Diashow der Fotoserie  

      




Samstag, 3. Mai 2014

Landmarke Tiger & Turtle, Avantgardekunst im Hafenmilieu und industrielle Parklandschaft auf der Route der Industriekultur

Landmarke Tiger & Turtles im Angerpark Duisburg
Unser Programm auf der Route der Industriekultur sieht heute 3 Stationen im Raum Duisburg vor. Die ehemalige Industriemetropole des Ruhrgebietes galt in den 50er Jahren als reichste Stadt Deutschlands. Der tiefgreifende Strukturwandel des Ruhrgebietes trifft seine Kommunen unvorbereitet. Duisburg fällt besonders tief und gilt inzwischen mit einer hohen Arbeitslosenquote als eine der ärmsten Städte Deutschlands. Trotz zahlreicher Brachen und Ruinenlandschaften erkennen wir Aufbruchstimmung auf unserer heutigen Tour durch das 'Revier'.  Renaturierte Haldenlandschaften, Landschaftsparks stillgelegter Industriekomplexe und umgewidmete Hafenregionen bieten im positiven Sinn überraschende Ausblicke, Einblicke und Perspektiven. Das 'Projekt Zukunft' nimmt im Ruhrgebiet Fahrt auf.