Dienstag, 4. Februar 2014

La Palma 2014: Übersicht unserer Wandertouren

Lage der Unterkunft und Übersicht der Regionen unserer Wandertouren
Unsere Reise zur 'Isla Bonita' ist vom 'Wanderglück' motiviert, das wir auf der Insel großzügig genießen. 'La Palma' ist nämlich ein Wanderparadies, weshalb Wanderer den größten Anteil aller Besucher ausmachen dürften.
'La Palma' zieht mit seinen spezifischen Bedingungen auch Zielgruppen weiterer Sportarten und Aktivitäten an, und das nicht nur saisonal, sondern ganzjährig. Hierzu zählen:
  • Klettern, Mountainbiking, Gleitschirmfliegen
  • Astronomie, Biologie, Geologie, Vulkanologie
Das Reliefbild zeigt im Zentrum ungefähr die Lage unserer Unterkunft 'Finca La Brevera' (Begriff 'Finca' im roten Oval). Weiß umrahmte Nummern zeigen grob die jeweilige Region unserer Wandertouren. Aktive Links der nachfolgenden Aufstellung verweisen auf Tourenbeschreibungen des Blogs 'wanderglueck'. Der Post Wandern auf der 'Isla Bonita' fasst generelle Anmerkungen zu Wanderbedingungen zusammen.

Montag, 3. Februar 2014

La Palma 2014: Wetter auf der ‚Isla Bonita’

Sturm auf La Palma
Blick vom GR-131 auf Wolken im Osten und über El Hierro
Ähnlich kontrastreich wie ‚La Palma’ fällt auch das
Wetter auf der 'Isla Bonita' aus. Auf ‚La Palma’ gibt es meistens nicht ‚das Wetter’, sondern mehrere Wetter. Prinzipiell ist das Wetter ganzjährig mild und zeigt keine stark ausgeprägten Jahreszeiten. Die Wintermonate sind jedoch regenreicher, weniger sonnig und ca. 10 Grad kühler als Sommermonate. Ab März ist die  Westseite bis zum Herbst trocken.
Das Inselklima ist beeinflusst vom Nord-Ost-Passat (Teil eines atlantischen Windsystems). Der Wind kann sich selbst bei sonnigem Wetter bis zu einem Sturm steigern, der in windanfälligen Regionen jeden Aufenthalt im Freien unangenehm und in höheren Lagen riskant macht.1) An windigen Tagen ist die Sicht selten klar, weil die Windströmung Saharastaub mit sich trägt. Diashow von Sonnenuntergangfotos und Abendlicht


Samstag, 1. Februar 2014

La Palma 2014: Ausflug zum Roque de los Muchachos, 2.426 m

Roque-de-los-Muchachos-Observatorien auf der Caldera
Auf unserer Gipfeltour zum ‚Pico Bejenado’ haben wir gestern oft auf den Nordkamm der Caldera de Taburiente mit dem Roque de los Muchachos geschaut.1) Heute betrachten wir das Gebiet aus der Nähe. Der 87 km lange Fernwanderweg ‚GR-131’ (‚El Baston’) zieht sich von ‚Puerto de Tazacorte’ an der Westküste über den nördlichen Kamm der Caldera und lässt keinen hohen Gipfel aus.2) Wir bevorzugen die bequeme Variante und reisen mit dem Auto in zweistündiger Fahrt zum Roque de los Muchachos bis auf den Parkplatz ca. 20 m unterhalb des Gipfels. 2 Minuten später stehen wir auf dem 2.426 m hohen ‚Felsen der Jünglinge’, der in einer Kette erodierter Vulkanschlote den höchsten Punkt markiert. Aber das ist nur der Auftakt. Eine Reihe grandioser Aussichtspunkte mit immer wieder neuen Eindrücken übersteigt in den beiden nächsten Stunden bei weitem unsere Erwartungen. Diashow der Fotoserie

Mittwoch, 29. Januar 2014

La Palma 2014: Ausflug nach ‚San Andrés’ an der Ostküste von ‚La Palma’

Küste bei San Andrés
Das Wetter will sich heute nicht für ein festes Programm entscheiden. Immerhin soll es heute an der Ostküste sonniger als an der Westküste sein. Also fahren wir an die Ostküste, an der wir zunächst ein kleines Besichtungsprogramm abarbeiten, ehe wir zu einer Wanderung im Regenwald des Biosphärenreservats ‚Los Tilos’ aufbrechen.1) Diashow der Fotoserie







Sonntag, 26. Januar 2014

La Palma 2014: Ausflug nach ‚Santo Domingo de Garafía’ an der Nord-Westküste von ‚La Palma’

Regenbogen an historischer Windmühle bei Santo Domingo
Nach drei Tagen stürmischem Passat flaut der Wind ab. Positive Erfahrungen des gestrigen Tages motivieren uns, erneut an die Westküste zu fahren, um eine Wanderung auf dem ‚GR-130’ weiter nördlich zu unternehmen.1) Startpunkt unserer Wanderung soll der Ort ‚Santo Domingo de Garafía’ sein.
Bereits auf der Anfahrt lässt sich nicht ignorieren, dass die Wetterbedingungen umso ungünstiger werden, je weiter wir nach Norden fahren. In ‚Santo Domingo de Garafía’, vorgesehener Startort einer Wanderung, die noch weiter nach Norden führt, ist uns klar, dass wir diese Tour heute nicht gehen werden. Dunkle Wolkenschichten und starker Wind verheißen ungemütliches Wetter, dem wir uns nicht ohne Not aussetzen möchten. Bereuen müssen wir den Abstecher in den Nordwesten von ‚La Palma’ nicht, weil uns diese Sightseeing-Tour neue Ausblicke und Einblicke schenkt.
Diashow der Fotoserie

Freitag, 24. Januar 2014

La Palma 2014: Der Passat tobt – die Wanderung fällt aus

Visita de La Palma, Wandgemälde von Jorge Fin in Los Llanos
Weltende
Jakob von Hoddis (1887 – 1942)

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut
in allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
und an den Küsten - liest man - steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
an Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken



Donnerstag, 23. Januar 2014

La Palma 2014: Ausflug nach Puntallana an der Ostküste

Historischer Ortskern von San Juan de Puntallana
Bis gestern Nachmittag gibt sich der Passat friedlich. Am Abend wechselte er seine Stimmung. Stürmischer Wind kommt auf. Er treibt Wolkenfetzen und Regenschauer vor sich her. Während der Nacht rüttelt heulender Sturm an der Finca und pfeift durch Ritzen von Fenstern und Türen. Gegen Morgen beruhigt sich das Wetter, zieht aber nicht ab. Wanderungen in der Höhe scheiden heute aus. Nach Prüfung lokaler Wetterinformationen entscheiden wir uns für einen Ausflug an die Nord-Ostküste. Je nach Wetterbedingungen bietet sich die Option einer Wanderung durch einen urzeitlichen Lorbeerwald im ‚Barranco de La Galga’ an. Diashow der Fotoserie




Montag, 20. Januar 2014

La Palma 2014: Spuren der ‚Benahoaritas’ auf ‚San Miguel de La Palma’

Archäologisches Mueum Benahoarita in Los Llanos
Ein Besuch des sehenswerten achäologischen Museums ‚Museo Arqueológico Benahoarita (MAB)’ in Los 'Llanos de Aridane' inspiriert uns, Ausschau nach kulturellen Spuren indigener Urbevölkerung der Insel zu halten.1)
Der Niedergang des spanischen Weltreiches, Verlust von Fortschrittsgläubigkeit und erhebliche Zweifel an politische, ökonomische und religöse Ansprüche auf Deutungshoheit von 'Welt' stärken politisch-kulturelle Entwicklungen, in deren Licht Kultur indigener Urbevölkerung Beachtung und Wertschätzung erfährt. Die wenigen erhaltenen Reste vorspanischer Kultur liegen jedoch nicht für jeden sichtbar an der Oberfläche, wie etwa Pyramiden oder Tempelbauten, sondern werden nur bei gezielter Suche und dann oft auch nur auf dem zweiten Blick sichtbar. Eine Ausnahme bildet das der Geschichte der Urbevölkerung gewidmet ‚Museo Arqueológico Benahoarita (MAB)’. Das öffentliche Interesse ist jedoch gering. Trotz freien Eintritts konnten wir die Zahl der Besucher an einer Hand abzählen.

Sonntag, 19. Januar 2014

La Palma 2014: Spaziergänge mit Besichtigungen in ‚El Paso’

Plaza de la Glorieta in Las Manchas de abajo

Nach und nach wird uns bewusst, dass sich im näheren Umfeld unserer Unterkunft bei ‚El Paso’ einige Sehenswürdigkeiten befinden, die Beachtung verdienen. Inzwischen haben wir gelernt, dass ‚El Paso’ nicht nur ein Ortsname ist, sondern auch Name einer Gemeinde, der weitere Orte angehören. Unser Weg führt uns heute zunächst nach ‚Las Manchas de abjao’, ein Ort der Gemeinde ‚El Paso’. Auf der nachfolgenden Schleife zum Ort ‚El Paso’ durchqueren wir ein beeindruckendes vulkanisches Feld. Unsere Spaziergänge durch den Ort  ‚El Paso’ erweitern wir um eine kleine Wanderung zu Petroglyphen, die zu den bedeutendsten Fundstellen früher palmerischer Kulturgeschichte zählen.
Diashow der Fotoserie EL Paso               Diashow der Fotoserie Las Manchas de abajo 


Samstag, 18. Januar 2014

La Palma 2014: Rundfahrt im Südosten von La Palma

Villa de Mazo an der Ostküste
Heute verhalten wir uns geschickter als gestern und folgen nicht dem Regengebiet, sondern dem sonnigen Wetter. Die Westseite ist am Morgen bewölkt und der zentrale Höhenzug der ‚Cumbre’ ist ebenfalls in dichte Wolken gehüllt. Erfahrungsgemäß sollte es daher auf der Ostseite sonnig sein. Da ohnehin noch ein Besuch des Südostens der Insel aussteht, fahren wir am Morgen für ein Besichtungsprogramm auf die Ostseite und treffen tatsächlich auf sonniges Wetter. Am frühen Nachmittag verdichten sich auch hier die Wolken, während wir bei Rückkehr nach Westen zur Sonnenseite wechseln. Dazwischen liegt ein Programm, das wesentlich interessanter ausfällt, als wir ahnen konnten.
Nach Durchquerung der Cumbre orientieren wir uns bei ‚San Pedro’ nach Süden und sind zunächst irritiert, weil wir ‚San Pedro’ als Ort nicht identifizieren können. ‚San Pedro’ ist lediglich ein Gemeindename, unter dem mehrere Orte organisatorisch zusammengefasst sind. Diashow der Fotoserie